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negativ vs positiv

viele leute sagen eine depression sei etwas schlechtes.
und der der sie hat kann das wohl bestätigen.

doch ist eine depression genauer betrachtet keines wegs etwas schlechtes. im gegenteil. sie weist einen darauf hin das etwas im leben nicht stimmt. so wie zb schmerz darauf hinweist das man eine verletzung hat. schmerz tut weh natürlich aber es soll ja auch weh tun wer würde eine verletzung die dem körper schadet ernstnehmen wenn wir davon lachen müssten?
wenn etwas im leben nicht ganz klappt und man zu sehr ins negative rutscht bekommt man depressionen. das ist jetzt etwas schwammig ausgedrückt es gibt die verschiedensten ursachen dafür aber eins haben sie gemeinsam sie sind negativ. also ist es doch leicht zu sagen eine depression die einen wirklich alles raubt ist etwas schlechtest. doch weshalb hat man eine depression? warum?

bei mir ist es zum beispiel so das sie mich müde schlapp und lustlos macht. wenn ich mich dann hinlege und schlafe geht es mir danach meist besser. warum? weil ich dann an nichts denke. in träumen verarbeitet man doch alles und vielleicht hilft es mir ja besser mit dingen klar zu kommen wenn ich sie in träumen verarbeite. es ist auch so das wenn ich einen guten tag hatte abends dann alles wieder zusammenbricht aber man sollte es auch mal positiv sehen. wenn abends nicht alles zusammenbrechen würde dann wäre der tag einfach ein tag gewesen. wenn alles zusammenbricht dann denke ich darüber nach und mir wird deutlich das ich einen wunderschönen tag hatte und es zu schätzen wissen sollte. es zeigt mir auf welche dinge mir gut tun. was ich öfters tun sollte.
außerdem brauche ich viel ruhe. viel zeit für mich selbst. und so gibt mir die depression oft einen relativ guten grund mal zu meinen freunden zu sagen das ich einfach nicht mehr kann. wenn man sagt man hat keine lust oder man fühlt sich nicht gut ist man ein schlechter freund. wenn man sagt ich habe einen tiefpunkt versteht es plötzlich jeder. das heißt nicht das ich einfach so sage ich hätte einen tiefpunkt. keines falls. aber es ist tatsächlich so das ich diese tiefpunkte häufiger habe wenn ich unter stress stehe und wenig zeit für mich selbst hatte. also ist es eine art notbremse damit ich nicht zu viel mache.

ruhe und etwas unternehmen widerspricht sich gerade. aber sollte man halt nicht zu viel ruhe haben. ablenkung tut gut. ablenkung von dem ganzen stress. aber auch nur in angenehmen maßen und nicht so das man wieder verpflichtungen hat.

ich sehe meine depression nicht mehr als etwas böses an. ich kann mir sogar kaum vorstellen ohne sie zu leben. es ist tatsächlich so das sie mir hilft. so wie sie jetzt ist ist es in ordnung. solang mich nichts aus dem ruder wirft kann ich mir gut vorstellen weiterhin so zu leben. das klingt irre aber wer ist schon normal?
2.4.10 01:50


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